Mittwoch, 6. Juli 2011

text: Infinitive am Freitagabend





Infinitives on Friday evening - Read the translation after the break.

Infinitives on Friday evening

After dinner, decide to go out yet.
Get Hermes Baby and camera tripod.
Put on sweater.
Enter into a balmy evening breeze from the door.
Get firewood on the ("ground level balcony").
Notice that there's no firewood.
Try to fire with the still wet wood.
Be wrapped in dense white smoke.
Open the rain water reservoir, flood the brook.
Sit and type in the slipstream of the willow.
Listen to the rippling waters.
Watch the bees at the hollyhocks.
Be reminded of the summer holidays in Denmark.
Find out that the creek flooded the kitchen garden.
Close the tap.
Notice that the fire is burning now.
Take photos of the beautiful fire.
Listening to the crackling and the now silent Creek.
Hear thunder rumbling in the distance.
Notice the sun on the keys of the Hermes Baby.
Shoo a fly off the paper.
Hear the cawing of a magpie.
Pull the sweater closer due to the cooler air.
Flee out of the biting smoke onto the stairs.
Enjoy the small garden.
Once again, move away from the smoke.
Look in the drying vegetable garden at the hollyhocks from below,
at the pumpkin leaves from the top.
Open the ribbon cover.
Catch an ash particles from the air.
Watch the blue holes in the black sky.
Listen to the the lonely cricket chirping.
Let the evening breeze caress.
Pull the hood of the sweater tight to the neck.
Appreciate the nature in the middle of the city.
Close the tap now completely.
Discover a problem with the typewriter.
Finally go into the house.

maschinengeschrieben.blogspot.com

___Deutsch

Infinitive am Freitagabend

Nach dem Abendessen entscheiden, noch rauszugehen.
Hermes Baby und Stativ bereitstellen.
Pullover anziehen.
In einem lauen Abendwind vor die Türe treten.
Feuerholz auf dem Sitzplatz holen.
Feststellen, dass kein Feuerholz mehr da ist.
Versuchen, mit dem noch feuchten Holz zu feuern.
In dichtem weissen Rauch eingehüllt werden.
Den Regenwassertrog öffnen und den Bach wässern.
Im Windschatten der Weide sitzen und tippen.
Dem plätschernden Wasser zuhören.
Den Bienen an den Stockrosen zuschauen.
An die Sommerferien in Dänemark erinnert werden.
Feststellen, dass der Bach den Gemüsegarten schwemmt.
Den Brunnen zudrehen.
Bemerken, dass das Feuer nun doch brennt.
Das schöne Feuer fotografieren.
Dem Knistern und dem leiser gewordenen Bach zuhören.
In der Ferne Gewitter grollen hören.
Auf den Tasten der Hermes Baby die Sonne bemerken.
Eine Fliege vom Papier verscheuchen.
Das Krächzen einer Elster hören.
Den Pullover ob der kühleren Luft enger zuziehen.
Aus dem beissenden Rauch an die Treppe ziehen.
Sich über den kleinen Garten freuen.
Erneut aus dem Rauch wegziehen.
Im trocknenden Gemüsegaten die Stockrosen von unten,
die Kürbisblätter von oben betrachten.
Die Farbbandspulendeckel öffnen.
Ein Ascheteilchen aus der Luft fangen.
Den blauen Löchern im schwarzen Himmel zusehen.
Das Zirpen der einsamen Grille hören.
Vom Abendwind streicheln lassen.
Die Kapuze des Pullovers dicht an den Nacken ziehen.
Sich über die Natur mitten in der Stadt freuen.
Den Wasserhahn des Troges nun ganz zudrehen.
Ein Problem an der Schreibmaschine feststellen.
Endgültig ins Haus gehen.

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1 Kommentar:

Ursula hat gesagt…

Schöner Text! Schöne Stimmung! Da möchte man glatt dabeigewesen sein.

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